Selbstbezüglichkeit und Geltung – ein methodenkritischer Beitrag zur Bewusstseinsphilosophie

In Edmundo Balsemão. Pires, Burkhard Nonnenmacher & Stefan Büttner-von Stülpnagel (eds.), Relations of the Self. Coimbra University Press. pp. 155--173 (2010)
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Abstract
»Keine Bewusstseinstheorie ohne Wissenstheorie«, d.h. die Reflexion auf die grundbegrifflichen Voraussetzungen ist notwendig, um gültige Aussagen über das Bewusstsein treffen zu können. Im Gegensatz zum Realmonismus handelt es sich bei dieser kritischen Position um einen transzendentalen Dualismus, der die Form des Bewusstseins eigens reflektiert, um damit die Voraussetzungen zu klären, unter denen das Bewusstsein überhaupt thematisiert werden muss. Der wissenstheoretische Anteil umfasst diese transzendentale Reflexion als eine reflexive Epistemologie mit einem eige- nem, d.h. hier insbesondere nicht-empirischem Geltungsanspruch: Wissen basiert nicht ausschließlich auf der biologischen Wirklichkeit, sondern beruht auch auf einer gegenüber der Natur eigenständigen epistemischen »Sphäre«. Diese Sphäre wird in der folgenden Untersuchung herausgearbeitet und in ihrer Irreduzibilität erwiesen. Es wird sich zeigen, dass eine gültige Bewusstseinstheorie nur durch formale Selbstbezüglichkeit möglich ist.
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