Die Erfahrung der Widerständigkeit der Welt als Wahrnehmung kausaler Kraft

In Anne Sophie Spann & Daniel Wehinger (eds.), Vermögen und Handlung. Der dispositionale Realismus und unser Selbstverständnis als Handelnde. mentis. pp. 23-62 (2014)
  Copy   BIBTEX

Abstract

Hume glaubte, die Kausalverknüpfung sei eine „secret connection“, also eine Verknüpfung, die mindestens unerkennbar, wenn nicht sogar inexis- tent ist. Einige moderne Gegner Humes halten dem entgegen, dass apos- teriorisch entdeckte, metaphysische Notwendigkeit, wie wir sie bei- spielsweise von Kripke und Putnam kennen, diejenige objektiv-reale Verknüpfung in der Welt ist, die auch die Rolle einer kausalen Verknüp- fung in der Welt spielen kann. Ich hinterfrage diese anti-Hume’sche Identifizierung kausaler mit me- taphysischer Notwendigkeit, zeige aber auch einen anderen Weg auf, kausale Kräfte zu postulieren: Wenn unsere willentlichen Handlungen auf Widerstände in der Welt stoßen, haben wir (direkten) Beobachtungszu- gang zu einer Verknüpfung in der Welt, die mindestens einen essentiellen Teil kausaler Kraft ausmacht.

Author's Profile

Markus Schrenk
Heinrich Heine University Düsseldorf

Analytics

Added to PP
2014-05-13

Downloads
1,901 (#2,658)

6 months
33 (#37,391)

Historical graph of downloads since first upload
This graph includes both downloads from PhilArchive and clicks on external links on PhilPapers.
How can I increase my downloads?