Musils Analyse des Gefühls

Swiss Philosophical Preprints (2009)
Download Edit this record How to cite View on PhilPapers
Abstract
Musil wollte der Versuchung widerstehen, der Mohammed seiner eigenen Ideen zu sein. Ich möchte heute diese Rolle übernehmen, Musils Mohammed zu sein, ich werde dieser Versuchung nachgeben. Musils großartige Philosophie und insbesondere ihr Herzstück, die Analyse des Gefühls, ist, als philosophische Leistung, nie richtig eingestuft worden. Und zwar, weil sie thematisch eng zusammenhängt mit zwei philosophischen Traditionen, der einen, die er teilweise gekannt hat - der deskriptiven Psychologie von Brentano, Meinong, Höfler, Baley, Stumpf, Husserl, Scheler und den Gestalt-Psychologen - der anderen, die er nicht kennen konnte - der analytischen philosophy of mind nach Wittgenstein. Nun, deutschsprachige Philosophen kennen die erste kaum, da sie thematisch und methodologisch meilenweit entfernt von den Anliegen Meister Eckharts und Kants ist, und anglophone Philosophen kennen Musil kaum, da die Druckfahnenkapitel und die Essays ihnen kaum zugänglich (gewesen) sind.
Keywords
No keywords specified (fix it)
Categories
(categorize this paper)
PhilPapers/Archive ID
MULMAD-3
Upload history
Archival date: 2017-11-25
View other versions
Added to PP index
2017-11-25

Total views
48 ( #44,879 of 52,709 )

Recent downloads (6 months)
10 ( #42,652 of 52,709 )

How can I increase my downloads?

Downloads since first upload
This graph includes both downloads from PhilArchive and clicks on external links on PhilPapers.