Schämt euch! [Book Review]

HugsandKisses 9 (2012)
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Abstract
Wir - als Queers - sollten uns schämen. Denn Scham ist, so verspricht „Gay Shame“, ein Weg zu einer neuen Radikalisierung von queerer Kritik. Gay Shame ist der wörtliche Gegensatz zu Gay Pride und kritisiert, dass der stolze Mainstream der LGBT-Community in den letzten Jahren immer angepasster, bürgerlicher, kapitalistischer und homonormativer geworden ist. Stolz ist man vor allem darauf, endlich dazuzugehören und mitheiraten oder mitkämpfen zu dürfen. Was Scham ist und welche queerpolitische Bedeutung sie hat wird in dem Sammelband von Akademiker_innen, Aktivist_innen und Künstler_innen diskutiert. Sie öffnen den Blick für „beschämende“ Aspekte des queeren Lebens, die in der LSBT-Forschung weitgehend verdrängt wurden, um bestehende homophobe Ideen und Klischees nicht noch zu bestärken. Im Mittelpunkt steht der Versuch, neue und auf Scham basierende queere Gruppenidentitäten zu denken, die nicht-normalisierend wirken, also nicht Menschen bestimmte moralische Konzepte und Ideen aufdrängen und diejenigen ausschließen, die davon abweichen.
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SCHSE-12
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