Werner Heisenberg

C.H. Beck (2008)
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Abstract
Gregor Schiemann führt allgemeinverständlich in das Denken dieses Physikers ein. Thema sind die Erfahrungen und Überlegungen, die Heisenberg zu seinen theoretischen Erkenntnissen geführt haben, die wesentlichen Inhalte dieser Erkenntnisse sowie die Konsequenzen, die er daraus für die Geschichte der Physik und das wissenschaftliche Weltbild gezogen hat. Heisenbergs Vorstellungswelt durchzieht durch ein Spannungsverhältnis, das heute noch das Denken vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewegt. Er ist um ein umfassendes Verständnis der Naturprozesse bemüht, zugleich aber von der Berechenbarkeit und Beherrschbarkeit von Phänomenen auch dann schon fasziniert, wenn die zugrunde liegenden Prozesse erst teilweise verstanden sind. Aus der Geschichte der Physik zieht er die wirkungsreiche Lehre, daß sich die naturwissenschaftliche Erkenntnis nicht kontinuierlich, sondern sprunghaft in Form von Revolutionen entwickelt. Die Reichweite des physikalischen Wissens begrenzt er in einer Schichtentheorie der Welt, nach der die komplexen Phänomene des Lebens nicht allein durch die Wechselwirkungen zwischen ihren Bestandteilen erklärt werden können. Der zunehmenden Technisierung der Welt steht Heisenberg kritisch gegenüber. Seiner Zeit weit voraus, glaubt er, daß die Technisierung der Welt eine epochal neue Stufe erreicht habe, in der der Mensch „nur noch sich selbst“ gegenüberstehe.
ISBN(s)
3406568408   9783406568404
PhilPapers/Archive ID
SCHWH-5
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Archival date: 2018-07-20
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2013-06-17

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