Sechzehn Tage: Wann beginnt ein menschliches Leben?

In Guido Imaguire & Christine Schneider (eds.), Untersuchungen zur Ontologie. Munich: Philosophia. pp. 3-40 (2006)
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Abstract
Der Abschluß der Gastrulation, der gleichzeitig auch den Anfang der Neurulation bedeutet, ist die zeitliche Grenze, die Beginn eines menschlichen Individuums markiert. Oft wird behauptet, daß jegliche natürliche Veränderung stetig ist. Wie ist es dann aber möglich, eine zeitliche Grenze auszuzeichnen, an der ein menschliches Lebewesen zu existieren beginnt? Man beachte, was geschieht, wenn wir vom Thema zeitlicher Unstetigkeit zum räumlichen übergehen. Lebewesen haben räumliche Grenzen (wie sie durch ihre Haut geformt wird). Die letzteren sind genuine Diskontinuitäten, auch angesichts der Kontinuität der Materie in der physikalischen Welt. Und ebenso müssen wir schließen: Das Leben menschlicher Lebewesen hat zeitliche Grenzen - seinen Beginn und sein Ende - die auch angesichts der Kontinuität physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse, in die sie involviert sind, echte Diskontinuitäten sind.
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