Wahrheitsgewissheitsverlust. Hermann von Helmholtz' Mechanismus im Anbruch der Moderne. Eine Studie zum Übergang von klassischer zu moderner Naturphilosophie

Wissenschaftliche Buchgesellschaft (1997)
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Abstract
Der Verzicht auf absolut gültige Erkenntnis, heute in den Naturwissenschaften beinahe schon selbstverständlich, ist erst jüngeren Datums. Noch im vergangenen Jahrhundert zweifelte die experimentelle Forschung kaum an der vollkommenen Begreifbarkeit der Welt. Diesen Wandel zu erkunden und aufzuzeigen ist Thema der vorliegenden Studie. Der erste Teil präsentiert verschiedene Typen neuzeitlicher und moderner Wissenschaftsauffassungen von Galilei über Newton bis hin zu Kant. Im zweiten Teil werden Entwicklung und Wandel der Wissenschafts- und Naturauffassung bei Helmholtz (1821-1895) erstmals mittels detaillierter Textanalysen einer umfassenden Rekonstruktion unterzogen. Die Relativierung des Wahrheitsanspruchs erlaubt es Helmholtz, seine Naturauffassung trotz der antimechanistischen Kritik innerhalb der Physik, die im letzten Viertel des vergangenen Jahrhunderts laut wurde, als Hypothese aufrechtzuerhalten. Auch gewährt die Studie eine neue Sichtweise des Verhältnisses zwischen Helmholtz und Kant, das in der Vergangenheit kontroverse Beurteilungen erfuhr.
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